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24. April 2019
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Grün und fair Filme produzieren

Wo produziert wird, werden natürliche Ressourcen verbraucht und wird CO2 freigesetzt. Das ist nicht nur in der Industrie und bei der Produktion materieller Güter so, sondern auch bei der Produktion immaterieller Güter, also auch beim Film.

Anspruch und Wirklichkeit

Wir brauchen viel Strom, wir müssen viel unterwegs sein, oft mit viel Equipment. Wir brauchen ständig irgendwelche neue Technik. In unserem Office, im Studio und in den Schnittplätzen laufen unzählige Elektrogeräte um die Wette, Akkus laden stundenlang, Rechner rödeln über Nacht um Filme zu rendern oder sich mit dem Server zu synchronisieren, Paketboten geben sich bei uns die Klinke in die Hand. Das ist alles andere als klimaneutral. Wie also können wir unserem Anspruch gerecht werden, eine „grüne“ Filmproduktion zu sein?

Grün zu produzieren bedeutet – und zwar nicht nur für uns –  so wenig Energie und Ressourcen wie möglich zu verbrauchen. Die Plattform Green Film Shooting definiert es so: „Grün ist eine Filmproduktion, die Ressourcen so einsetzt, dass der ökologische Fußabdruck möglichst klein ist.“

Wir machen zwar keine aufwändigen Spielfilme, mit hunderten Teammitgliedern und einer ganzen LKW-Flotte, aber Nachhaltigkeit beginnt ja gerade meist im Kleinen und bei den Kleinen. Bei uns beginnt es damit, dass wir uns bemühen, unser Umfeld und unseren Büroalltag so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Umweltschutz im Büro ist nicht komplizierter als im Haushalt.

Begrünte Baumscheibe vor unserem Büro

Raumklima: Es grünt so grün

Zuallererst machen unsere Pflanzen unser Büro grün, im wahrsten Sinne des Wortes. Sie sorgen für ein gutes Raumklima, saubere Luft und Sauerstoff. Angeblich steigern sie sogar die Produktivität der Mitarbeitenden. Eine Win-Win-Situation also.

Energie: Ökostrom und Sparsamkeit

Der Ökostromanbieter ist eine Selbstverständlichkeit. Darüber hinaus lässt sich viel Energie durch die richtigen Leuchtmittel sparen. LEDs in Tisch- und Deckenlampen sparen bei uns viel Energie und Geld. Zum Feierabend werden die Heizungen runtergedreht, Geräte, die nicht laufen müssen, ausgeschaltet. Und natürlich achten wir bei der Neuanschaffung von Geräten auf deren Energieverbrauch. Morgendliches Stoßlüften ersetzt in unseren Breitengraden die Klimaanlage.

Papierwende

Ob Angebot oder Brief: das meiste läuft bei uns elektronisch. Aber auch bei uns ist das komplett papierlose Büro noch Zukunftsmusik. Dafür kommt bei uns ein altmodischer Brief mit dem (nur inhaltlich auf Hochglanz poliertem) Angebot auf schon leicht anachronistisch anmutendem Recycling-Papier. Unsere Standard-Druck-Einstellung ist „beidseitig“, altes Papier nutzen wir als Notizblätter und für die Buchhaltung zum Aufkleben von Belegen.

Kaffeedurst

Wie in den meisten Büros kann bei uns fast niemand auf Kaffee verzichten. Logisch kommt er aus fairer Produktion und gibt es ihn nicht aus Kapseln. Er wird entweder mit Pads (und immer noch leicht schlechtem Gewissen) oder Omas Kaffeemaschine gebrüht oder in der Cafétiere zubereitet.

Wasser im Glas

Unser Prickelwasser zapfen wir quasi aus dem Wasserhahn. Seit der Anschaffung eines Sodastreams können wir auf Plastikflaschen, in denen meist auch noch die Hälfte übrigbleibt, ganz verzichten. Es wird nur die Menge Wasser versprudelt, die auch getrunken wird und die Umwelt wird nicht mit dem Transport der Wasserflaschen belastet.

Lunchboxen statt Einwegverpackung

Lunchboxen statt Einweggeschirr

Unser Mittagessen holen wir meist von umliegenden Restaurants und Imbissen. Dort werden wir beim Abholen immer noch ein wenig bestaunt, wenn wir zehn Lunchboxen aus Edelstahl befüllen lassen, statt es uns in den üblichen Plastik- oder Aluschalen mitgeben zu lassen.

Gebraucht statt neu

Gerade im Büro brauchen wir nicht immer den neuesten „heißen Scheiß“. Ob Drucker oder Mobiliar: Gebrauchtes schont die Natur, weil weniger Abfall anfällt.

Mülltrennung

Mehrere Eimer nebeneinander. Fertig aus. Wurmkiste oder Kompost? Brauchen wir zum Glück nicht. Bei uns im Hof steht neuerdings auch eine Bio-Tonne.

Die Bahn macht mobil

Das Thema Mobilität ist sehr viel komplexer. Aber auch viel einfacher, als vielfach angenommen. Innerhalb Deutschlands reisen wir mit der Bahn. Die besondere Herausforderung dabei ist lediglich, alles Equipment so zu planen und zu verpacken, dass es von dem reisenden Team getragen bzw. geschoben oder gezogen werden kann. Nach der Ankunft am Bahnhof steigen wir ins Taxi oder einen Mietwagen um.

Carsharing statt Firmenwagen

Innerhalb Berlins nutzen wir meist Carsharing. Entweder im Voraus buchbare Cambio-Fahrzeuge oder Pickup-Autos von der Straße. Manchmal nutzen wir auch Taxis, z.B. wenn die Parkplatz-Situation am Zielort schwierig ist. Dieser Mobilitätsmix macht für uns nicht nur ökologisch Sinn, sondern auch ökonomisch. Denn Manchmal brauchen wir tagelang kein Auto, manchmal drei an einem Tag. Da hilft einem ein Firmenwagen auch nicht wirklich weiter. Außerdem brauchen wir uns nichts rund um das Auto zu kümmern, das spart massenhaft Arbeitszeit.

Fliegen

Innerdeutsch verzichten wir auf Flüge. Ist ein Flug ins Ausland unvermeidbar, dann buchen wir mit CO2-Kompensation.

Umweltfreundlich zur Arbeit

Wie wir zur Arbeit kommen, steht uns natürlich frei. Wie wir das in der Regel tun, sieht man am meist übervollen Fahrradständer. Im Büro selbst sollten wir vielleicht unsere „Ein-Hund-Politik“ auch auf Räder übertragen.

Lieferungen

Online-Shopping hat zurecht einen schlechten Ruf. Doch wenn man etwas bewusster einkauft, lässt sich die Öko-Bilanz erheblich verbessern. So sorgen wir mit Sammel- und Vorratsbestellungen sowie einer Zustellmöglichkeit beim ersten Versuch dafür, dass der Lieferdienst nicht unnötig oft vorfährt. Wir wählen in der Regel die Standard- und nicht die Express-Zustellung und nehmen auch die Lieferungen der Nachbarn entgegen. Wir vermeiden Bestellungen bei Händlern, die ökologisch bedenklich versenden oder Sozialstandards drücken. Wenn möglich, wählen wir DHL als Zusteller. Gegen prekäre Bedingungen bei so manchen Lieferdiensten hilft leider nur das Trinkgeld.

Umweltfreundliche Dienstleister, faire Bank

Bei der Wahl unserer Dienstleister lassen wir uns nicht nur vom Preis leiten, sondern entscheiden auch nach ökologischen und ethischen Standards. Besonders wichtig ist uns das auch bei unserer Bank. Mit der richtigen Bank sorgen wir dafür, dass unser Geld nicht für Waffengeschäfte, Atomkraft, Ausbeutung oder Kinderarbeit eingesetzt wird.

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