Filmproduktion

Wie bei uns ein Kundenfilm entsteht

Wir produzieren Filme in den meisten üblichen Darstellungsformen. Imagefilme realisieren wir am häufigsten im Stil von Reportagen oder Dokumentarfilmen in Realbild. Möglich sind jedoch auch 2D- oder 3D-Animationsfilme oder Zeichentrick-Erklärvideos. Für Werbe- und Socialspots kommen ebenfalls alle Gestaltungsformen in Frage. Die kreative Umsetzung steht im Ablauf einer Filmproduktion allerdings erst ziemlich weit hinten. Eine Übersicht, der üblichen Produktionsschritte.

Produktionsablauf

1. Beratung:  Bevor wir unseren Kunden ein konkretes Angebot machen, stellen wir uns, bzw. Ihnen einen Haufen Fragen. Wofür wird ein Film gebraucht? Wo soll er eingesetzt werden? Welche Inhalte, Botschaften und ggf. Handlungsaufforderungen soll der Film transportieren? Von wem und wo soll er gesehen werden? Welche Haltbarkeit sollte er haben? Welches Budget steht zur Verfügung? Wird überhaupt ein professioneller Film gebraucht? In diesem Prozess machen wir uns bereits mit den Zielen, der praktischen Arbeit, der Struktur und dem Leitbild Ihrer Organisation vertraut. Auf dieser Basis empfehlen wir Ihnen das weitere Vorgehen, bei NPOs eventuell auch in Fragen der Finanzierung. Diese Beratungsleistung ist noch völlig unverbindlich.

2. Angebot: Wenn wir Ihnen ein Angebot machen, haben wir bereits eine konkrete Vorstellung von Ihrem Bedarf und eine Idee für einen Film. Das betrifft die Darstellungsform und das Genre, die Länge und die Technik. Auf dieser Basis kalkulieren wir den Aufwand und die Kosten für Ihren Film. Die Kalkulation gliedert sich in die Posten „Pre-Produktion“, „Produktion“ und „Post-Produktion“. Hinter diesen Begriffen verbergen sich im Wesentlichen die Konzeption und Drehplanung, die Dreharbeiten (oder Animationen) und der Filmschnitt mit Vertonung (Sprecher) und Musik.

3. Pre-Produktion – Konzeptionsphase: Ein detailliertes Konzept erarbeiten wir in der Regel nach Auftragserteilung. Meist beinhaltet dies ein ausführliches Exposé und ein Storyboard. Im Storyboard werden einzelne Szenen beschrieben, Drehorte und Protagonisten benannt und bestimmten Inhalten zugeordnet. Das Storyboard – oder Montagebuch – dient bei der Planung und Durchführung der Dreharbeiten als Leitlinie und soll zudem sicherstellen, dass es ein gemeinsames Verständnis über das Endprodukt gibt. Wird nicht dokumentarisch gedreht, sondern der Film aufwändig inszeniert (z.B. ein Werbespot oder gezeichnete Erklärfilme) wird in einer sogenannten Shotlist jede einzelne Einstellung geplant.

4. Pre-Produktion – Disposition: 
Hier werden die organisatorischen Fragen geklärt. Z.B. wann, wo und mit wem gedreht wird. Es wird festgelegt, welche Technik eingesetzt wird, eventuell notwendige Zusatztechnik wird vorbestellt. Es werden Drehgenehmigungen und Einverständniserklärungen eingeholt und Interviewtermine gemacht. Außerdem werden eventuell notwendige zusätzliche Teammitglieder wie Visagisten oder Beleuchter gebucht.

5. Produktion: Die Produktion sind die eigentlichen Dreharbeiten. Dokumentarische Filme drehen wir in der Regel als Zwei-Personen Team, nämlich mit Kameramann und Redakteurin. Der Kameramann nimmt bei uns in der Regel auch den Ton auf und setzt das erforderliche Licht. Aufwändige Produktionen, die stärker inszeniert werden, erfordern meist ein größeres Team.

6. Postproduktion: Nach Abschluss der Dreharbeiten wird das digitale Material eingeladen und der Film geschnitten. Wir wählen eine Musik bzw. machen das Sounddesign. Am Schnittplatz werden Logos und Schriften eingeblendet, Effekte gesetzt und Farben korrigiert. Gibt es einen OFF-Text, wird der Film von einem/r Sprecher/in vertont. Den fertigen Film stellen wir dann auf einen Server, auf dem er direkt betrachtet und abgenommen werden kann.